San Francisco

Während Roli und Andrea von Asien berichten sind wir, Stefan und Gabriela, klammheimlich auf die andere Seite der Welt gereist um euch, geschätzte Leser, etwas zu verwirren :-). Die insgesamt 6 Wochen Reisezeit beinhalten 6 Tage San Francisco, knapp 5 Wochen mit dem Camper durch den ganzen mittleren Westen  und zwei Tage Las Vegas.

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Nach einem gemütlichen Flug nach Torronto mit viel small talk mit einer pensionierten Kanadierin, 2 Stunden Wartezeit vor dem amerikanischen Zoll (ja der ist bereits in Torronto eingerichtet :-)) und anschliessendem Sprint zum Flugzeug, kamen wir müde aber glücklich etwa 20 Uhr Lokalzeit in San Francisco an. Beim Einchecken ins Hotel wurden wir mit Tequilla begrüsst. Danach waren wir noch genug fit um den Tag noch mit einem kleinen Schlummertrunk im nächste Pub (Lefty O’Doul’s) zu feiern.

Am ersten Tag haben wir uns gleich mittels Touribus einen Überblick über die Stadt verschafft. Für rund 30$ wurden wir gut unterhalten, und konnten eine zweistündige Fahrt durch die ganze Stadt und über die Golden Gate Bridge geniessen. Leider war diese in dicken Nebel gehüllt, so dass wir, ausser dem Strassenbelag, nicht viel von der schönen Brücke zu Gesicht bekamen. Den Rest des Tages wanderten wir durch Little Italy, zum Telegraph Hill und dann hinunter zu den Piers, wo wir einen schönen Ausblick auf die Stadt und die San Francisco Bay Area geniessen konnten.

Golden Gate Bridge

Golden Gate Bridge

Am nächsten Morgen zeigte die Webcam einen klaren Blick auf die Golden Gate Bridge, so dass wir uns entschieden, einen Spaziergang bis dahin zu machen. Bei schönem Wetter aber stetigem Wind zeigte sich die Brücke von ihrer schönsten Seite. Wir überquerten die Brücke und kehrten dann in Sausolito in ein Restaurant ein, wo wir nach knapp 10 Meilen (~15 Kilometer) “Spaziergang” verdient unser Mittagessen zu uns nahmen. Zurück gingen wir dann mit der Fähre, wo wir wieder einen schönen Ausblick auf die Bay Area geniessen konnten und wieder bei den Piers in San Francisco landeten. Gänzlich erschöpft ging es früh zu Bett.

Am frühen nächsten Morgen gingen wir dann zum Pier, um die Skyline von San Francisco bei Sonnenaufgang zu bestaunen. Leider war der Sonnenaufgang etwas Wolken verdeckt, der Stadt aber beim Aufwachen zuzusehen war wirklich interessant: Singende betrunkene die langsam verstummen, sportliche Kalifornier beim morgendlichen Jogging und mit der Fähre pendelnde Arbeitnehmer welche beim Ferry Building ankommen (Gebäude mit dem Turm im Vordergrund). Den Tag nutzen wir mit mässig erfolgreichen, jedoch ausgedehnten Shopping Streifzügen. Gegen Abend liefen wir zufällig an eine Parade von Old Timern vor einem renommierten Hotel.

Am Mittwoch wäre dann eigentlich der Vergnügungspark Six Flags Discovery Kingdom in der Kleinstadt Vallejo geplannt gewesen. Nur hat dieser leider noch nicht die ganze Woche offen, was wir aber erst bemerkten als wir vor den Toren standen. Naja, es war trotzdem ein schöner Ausflug, denn wir nutzten die Fähre zur Überfahrt nach Vallejo. Die Kleinstadt hatte aber leider absolut nichts zu bieten ausser dem Park, sodass wir wieder nach San Francisco zurück fuhren und uns nochmals den Shoppingangeboten widmeten. Leider führte der direkte Weg zu unserem Hotel durch ein etwas kriminelle Gegend. Obwohl uns von dieser Gegen gewarnt wurde, dachten wir diese 3-4 Blocks können nicht so schlimm sein, zudem war es ja Tag. Unser Herz rutschte in die Hosen, als wir auf einmal in mitten vieler seltsamer Gestalten standen, und plötzlich ein Messer die Sonne spiegeln sahen. Mit bestimmten Schritt gingen wir weiter und erreichten kurze Zeit später unser Hotel.

De Young Museum

De Young Museum

Weil der Donnerstag schon immer als verregnet angekündigt wurde, planten wir Museumsbesuche. Neben dem De Yong Museum von den Schweizer Architekten Herzog & de Meuron besuchten wir das Cable Car Museum, welche wir auch kurze Zeit später nutzten. Mit 6$ ist diese relativ teuer, aber auch sehr praktisch da Sie sich auf direktem Weg über die Hügel mit angenehmer Geschwindigkeit bewegt. Das mitfahren auf den Trittbrettern war noch ein zusätzliches Erlebnis, auf direkter Höhe mit den Autos ging es durch den Verkehr. Damit wir den Park in Vallejo dennoch besuchen können, konnten wir das Abholen des Campers bereits auf 9 Uhr vorverlegen. Daher hies es packen und früh zu Bett.

One thought on “San Francisco

  1. Wer funkt uns denn da dazwischen? 🙂

    Wir freuen uns, in der nächsten Zeit mehr Reiseberichte zu lesen anstatt zu schreiben!
    Viel Spass und Freude beim Reisen und liebe Grüsse

    Andrea und Roli

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